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Man on the Month (German only)

12 March 2015

Pfäffikon, 12. März 2015 – Viel ist in den vergangenen Monaten über die USA als vermeintlich wiedererstarkte Lokomotive der Weltkonjunktur diskutiert worden – doch der Optimismus ist möglicherweise verfrüht. „US-Unternehmen verspüren derzeit beträchtlichen Gegenwind“, urteilt das Investmentteam von Man FRM in seinem neuesten Monatsbericht. „Der stärkere Dollar wurde in den jüngsten Unternehmensberichten wiederholt als negativer Faktor erwähnt. Das dramatische Abfallen des Ölpreises hatte zudem negative Auswirkungen auf die Investitionspläne von Unternehmen aus dem Energie- und Energiedienstleistungsbereich.“ Der Blick auf die US-Wirtschaftsdaten sei darüber hinaus – abgesehen von der Entwicklung der Arbeitslosigkeit – eher enttäuschend, zumindest wenn man die hohen Erwartungen von Ende vergangenen Jahres zum Maßstab nehme.

Dennoch haben die steigenden Kurse insbesondere US-Aktien im Februar auf ein Rekordhoch getrieben. Der Leitindex S&P 500 verbuchte einen so starken Anstieg wie zuletzt im Oktober 2011. Dennoch warnen die FRM-Experten: „Das Auseinanderklaffen zwischen Fundamentaldaten und Aktienkursen kann noch eine Weile andauern. Aber es besteht Anlass zur Vorsicht, da die Zinswende der US-Notenbank Federal Reserve näher rückt. Die Stabilität der Märkte könnte eine trügerische Sicherheit sein.“

 

Managed Futures schwächeln im Februar leicht

Die Hedgefonds-Industrie kann sehr zufrieden auf einen erfolgreichen Monat Februar zurückblicken, in dem der HFRX Global Hedge Fund Index um mehr als zwei Prozentpunkte anstieg. Über fast alle Strategien hinweg konnten positive Ergebnisse erzielt werden, lediglich Managed Futures schwächelten nach ihrem mehrere Monate andauernden Performance-Hoch ein wenig. Insgesamt war der Monat für sie eher von Volatilität gezeichnet und bescherte ihnen zum Ende im Durchschnitt kleine aber verkraftbare Verluste. Hierzu beigetragen haben vor allem Short-Positionen im Rohstoffsegment, insbesondere Energie. Ebenfalls negativ wirkten sich Long-Fixed-Income-Positionen aus, die leicht zurückgefahren wurden, während die Handelsrichtung jedoch unverändert blieb. Eine andere Assetklasse sorgte hingegen für Rückenwind bei Managed Futures: Viele Manager waren im Aktienbereich Long-Positionen über mehrere Regionen hinweg eingegangen. Aufgrund der diesjährigen Rally europäischer Indizes fokussierten sich Trendfolger verstärkt auf europäische Aktien. Auch der Devisenhandel sorgte für einen kleinen positiven Schub, vor allem mithilfe von Short-Positionen beim Euro.

 

Diskretionäre Manager erzielten mitunter die besten Ergebnisse

Für diskretionäre Manager verlief der Februar besonders erfreulich, nicht zuletzt weil sich die thematischen Schwerpunkte vom Januar fortsetzten. Zudem blieben negative Dämpfer wie etwa das Ende der Wechseluntergrenze für den Schweizer Franken im Januar aus. Jene Manager, die seit über einem Jahr wiederholt auf eine mögliche Reflation in Japan wetten – also Long-Positionen im Nikkei und Short-Positionen beim Yen eingingen – konnten sich über die besten Ergebnisse freuen. Der Nikkei legte 6,5 Prozent zu während der Yen weiter schwächelte. Auch beim Euro lohnte es sich, „short“ zu gehen, vor allem nachdem die Europäische Zentralbank ankündigte, ihr Liquiditätsprogramm fortzuführen.

Im Rohstoffsegment war es erneut der Ölhandel, der für die meiste Bewegung im Markt sorgte. Insgesamt war die Performance der Rohstoffmanager durchwachsen. Diejenigen, die auf Basismetalle setzten, profitierten von dem sich stabilisierenden Ölpreis und der Kupfermarkt konnte sich endlich von seinem Fünfjahrestief Mitte Januar erholen. Für Event-Driven-Manager lief im Februar alles rundum glatt. Merger-Arbitrage-Manager profitierten von sinkenden Spreads und ausbleibenden größeren Deal-Breaks. Nicht zuletzt sorgte auch die Übernahme des Botox-Herstellers Allergan durch das Pharmaunternehmen Actavis für rund 66 Milliarden Dollar für positive Ergebnisse.

Für Europas Aktienmärkte war der Februar erneut ein überaus positiver Monat. Der Eurostoxx 600 kletterte um 14,5 Prozent, was jedoch zum Teil dem schwachen Euro zu verdanken ist. Zwar konnten europäische Equity-Long-Short-Strategen nicht ganz an die starke Index-Performance im Februar anknüpfen, sie verzeichneten aber dennoch Gewinne. Ihre US-Kollegen hatten ebenfalls einen guten Monat. Vor allem Mid-Cap-Aktien konnten den Markt outperformen und verhalfen Managern zu positiven Renditen.

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